jonnyflash
Autor
19.05.2025 18:35
Fress-Tagebuch der netten Fetten – „Diabolos? Ich nenn’s Mittagessen.“
Es war einer dieser Tage. Du wachst auf, dein Magen knurrt wie ein wütender Bär mit Entzugserscheinungen und du weißt:
Heute reicht kein Brötchen. Heute muss was mit Schärfe her.
Ich latsche also schnurstracks Richtung Küche, als mir plötzlich der Duft entgegenschlägt:
Scharf. Rauchig. Tomatig mit einer Prise Aggression.
Ich reiß die Kühlschranktür auf – und da liegt er.
Der Diabolos.
Eine übertrieben selbstbewusste Pizza Diavolo, scharf wie die Sünde, mit roten Peperoni, Chiliöl, Salami, die aussieht, als hätte sie ’nen Wutanfall, und einem Teig, der mir frech entgegenschnurrt:
„Du traust dich eh nicht.“
Na bravo.
Ich werd von ’ner Pizza provoziert.
Und ich? Ich grinse.
Denn ich bin nicht irgendwer.
Ich bin die nette Fette. Und ich fress dich.
Also ab mit ihm auf’s Blech.
Heißluft 220 Grad.
10 Minuten später: Goldbraun. Blubbernd. Zischend vor Bosheit.
Der erste Biss?
Ein Vulkanausbruch im Mund.
Mir liefen die Tränen – aber ich lachte. Denn genau das hatte ich gewollt.
Die Peperoni brannten sich durch meine Seele, der Käse klebte sich liebevoll an jede Rippe und der scharfe Rand biss zurück – aber ich biss härter.
Die Ente kam rein fing erst an zu lachen doch dann an zu weinen. Seine Augen brannten. Pinky schnupperte und fiel rückwärts wieder raus.
Snake schlängelte aufgeregt auf dem Tisch umher und rief:
„Bist du irre? Das ist Selbstmord in Teigform!“
Aber ich war schon halb durch.
Diabolos wehrte sich tapfer – mit brennendem Belag, mit rutschigem Käse, mit einem Teigboden, der mehr Lava als Mehl war –
aber ich…
Ich hab ihn komplett vernichtet.
Kein Stück übrig. Kein Fitzel Salami. Nicht mal eine Chilischuppe.
Ich lehnte mich zurück, meine Zunge glühte, mein Magen vibrierte im Takt der Verdauung und ich flüsterte:
„War lecker, du kleine teuflische Ofenscheibe.“
Fazit:
Pizza. Feuer. Fresskoma.
Diabolos kam scharf.
Ging weich.
Und landete… in mir.
Mit schmerzhaft glücklichem Bauchgrummeln,
Eure nette Fette – Fressfeindin aller scharfen Teigwaren
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Story by Pinky
Komentarz główny
Es war einer dieser Tage. Du wachst auf, dein Magen knurrt wie ein wütender Bär mit Entzugserscheinungen und du weißt:
Heute reicht kein Brötchen. Heute muss was mit Schärfe her.
Ich latsche also schnurstracks Richtung Küche, als mir plötzlich der Duft entgegenschlägt:
Scharf. Rauchig. Tomatig mit einer Prise Aggression.
Ich reiß die Kühlschranktür auf – und da liegt er.
Der Diabolos.
Eine übertrieben selbstbewusste Pizza Diavolo, scharf wie die Sünde, mit roten Peperoni, Chiliöl, Salami, die aussieht, als hätte sie ’nen Wutanfall, und einem Teig, der mir frech entgegenschnurrt:
„Du traust dich eh nicht.“
Na bravo.
Ich werd von ’ner Pizza provoziert.
Und ich? Ich grinse.
Denn ich bin nicht irgendwer.
Ich bin die nette Fette. Und ich fress dich.
Also ab mit ihm auf’s Blech.
Heißluft 220 Grad.
10 Minuten später: Goldbraun. Blubbernd. Zischend vor Bosheit.
Der erste Biss?
Ein Vulkanausbruch im Mund.
Mir liefen die Tränen – aber ich lachte. Denn genau das hatte ich gewollt.
Die Peperoni brannten sich durch meine Seele, der Käse klebte sich liebevoll an jede Rippe und der scharfe Rand biss zurück – aber ich biss härter.
Die Ente kam rein fing erst an zu lachen doch dann an zu weinen. Seine Augen brannten. Pinky schnupperte und fiel rückwärts wieder raus.
Snake schlängelte aufgeregt auf dem Tisch umher und rief:
„Bist du irre? Das ist Selbstmord in Teigform!“
Aber ich war schon halb durch.
Diabolos wehrte sich tapfer – mit brennendem Belag, mit rutschigem Käse, mit einem Teigboden, der mehr Lava als Mehl war –
aber ich…
Ich hab ihn komplett vernichtet.
Kein Stück übrig. Kein Fitzel Salami. Nicht mal eine Chilischuppe.
Ich lehnte mich zurück, meine Zunge glühte, mein Magen vibrierte im Takt der Verdauung und ich flüsterte:
„War lecker, du kleine teuflische Ofenscheibe.“
Fazit:
Pizza. Feuer. Fresskoma.
Diabolos kam scharf.
Ging weich.
Und landete… in mir.
Mit schmerzhaft glücklichem Bauchgrummeln,
Eure nette Fette – Fressfeindin aller scharfen Teigwaren
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Story by Pinky