Es begann nicht mit einem Angriff.
Es begann mit einem Leuchten.
Über zwei Tage hinweg war das System von Momomausi wach.
Oder zumindest erleuchtet.
Timer zuckten, Aktivität pulsierte – unregelmäßig, aber ohne echte Unterbrechung.
Es wirkte lebendig.
Und zugleich merkwürdig unbewegt.
Wer lange genug hinsieht, erkennt Unterschiede.
Nicht alles, was reagiert, entscheidet.
Nicht alles, was leuchtet, ist wach.
⸻
Die drei sicheren Wege
Drei Save-Systeme standen bereit.
Wie Notausgänge in einem Gebäude, das nie brennt.
Sie wurden nicht genutzt.
Nicht einmal dann,
als es sinnvoll gewesen wäre.
Sicherheit kann zur Gewohnheit werden.
Gewohnheit zur Blindheit.
⸻
Der Mond
Am zweiten Tag ruhte die Flotte auf einem einzelnen Mond in G1.
Allein.
Abseits.
Still.
Ein Ort, der Sicherheit versprach,
solange niemand genau hinsah.
Am dritten Tag sah jemand genau hin.
RIPs durchbrachen die Stille.
Keine Antwort kam.
Der Mond zerbrach ohne Protest.
Als hätte er selbst gewusst,
dass er nur geliehen war.
⸻
Nach dem Bruch
Wenn ein Mond fällt, erwartet man Chaos.
Doch es blieb ruhig.
Die Flotte stand auf Spio-Save.
Unverändert.
Als sei nichts geschehen.
Manche Systeme reagieren nicht auf Verlust.
Sie laufen weiter.
Bis sie nicht mehr laufen.
⸻
Der Ruf
Ein Hilferuf ging von Momomausi hinaus.
Er war nicht laut.
Aber deutlich genug an die TFL.
Und sie kamen.
Nicht Retter.
Nicht Beschützer.
Wölfe.
Sie bewegten sich nicht auf den Angreifer zu.
Nicht auf die Quelle des Bruchs.
Sie bewegten sich zum Leuchten des Trümmerfeldes.
Ein Teil verschwand.
Nicht hastig.
Nicht beschämt.
Nur konsequent.
Wölfe kennen keine Moral.
Nur Gelegenheit.
⸻
Der Bau
Danach wuchs etwas.
17 Milliarden Verteidigung.
Mauern aus Metall und Energie.
Schicht um Schicht.
Wenn der Himmel bricht,
baut man nach unten.
Tiefer.
Dichter.
Schwerer.
Es wirkt stabil.
Massiv.
Doch Masse ersetzt keine Bewegung.
⸻
Die leise Wahrheit
Zwei Tage Beobachtung.
Ein Mond weniger.
Eine Flotte entblößt.
Ein Trümmerfeld geteilt.
Mauern errichtet.
Das System steht noch.
Nur anders.
Es leuchtet vielleicht weiterhin.
Aber das Leuchten wirkt nun…
leiser.
Und irgendwo zwischen den Trümmern
bleibt eine Erkenntnis zurück:
Nicht jeder, der kommt, um zu helfen,
kommt, um zu retten.
Manche folgen nur dem Geruch von Metall im Vakuum.
Die Chronik schließt dieses Kapitel ohne Urteil.
Denn im All gibt es keine Gerechtigkeit.
Nur Konsequenz.
PS: Was wir erreichten, war Teamarbeit.
Was wir verloren, war einkalkuliert.
Manche Namen stehen im Kampfbericht.
Andere stehen in der Entscheidung, überhaupt zu starten.
Rob gehört zu Letzteren.
Die Chronik hält fest:
Dieser Schlag war kein Solo.
Er war ein gemeinsamer Schritt.
Und im Universum zählt nicht nur,
wer drückt –
sondern wer mitfliegt,
wenn gedrückt wird.
Vielen Dank dafür
Komentarze
Zaloguj się, aby dodać komentarz. Zaloguj
Zu allem anderen, joa nh .D
Gratz an Penta für die Arbeit und das Fleetcomeback und Rob zur Flotte .
Dafür habt ihr halt die Flotte bekommen obwohl wir eigentlich früher waren.
Gute Geschichte Penta und großer Aufwand Penta den du da betrieben hast.
Momomausi war übrigens nie ein Verbündeter von uns und eher ein Ziel für die nächsten Tage aber da wart ihr jetzt halt schneller… gz dazu. Nur weil jemand nach Hilfe ruft der uns sonst scannt, heißt das noch lange nicht, dass wir da entsprechend reagieren.. verstehe auch nicht was er mit der Def erreichen wollte, beide Flottenverbände waren halt viel zu groß um sich mit Def zu retten.
Naja allen vie Spaß beim verbauen.
VG BadNews
Und nur weil man nach Hilfe ruft, heißt es nicht das man Jeden blind hilft. Wir als TFL hätten da nicht viel ausrichten können als Deffer. Vor allem nicht, wenn man Suffi als BackUp hat. Momomausi ist down und selber Schuld. Und unserem Allymotto sind wir treu geblieben, wir sind schließlich nicht die Unipolizei.
Bis zum nächsten mal!
P.S. vergessen, schöne Story.