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Es war warm (ja, warm!) in und vor den heiligen Hallen der PhalanxX. Der Winter war mild gewesen, fast sanftmütig. Vielleicht lagen noch schrecklichere Tage vor ihnen, doch im Moment konnte sie nichts trüben. Fett und satt waren sie, allesamt. Sie labten sich seit Wochen am Fleisch ihrer Feinde. Der Wahrheit verpflichtet sollte es jedoch besser "Opfer" heißen. Fast könnte man sagen, sie seien träge geworden. Wer jedoch solches denkt, ist blind, taub, hat keinen Verstand oder ist einfach nur sturzbetrunken (oder alles zugleich..).
"Ein Puma der Asse, ein Puma!", hallte es durch die Hallen, als Obscuritas hereinstürmte. Als wäre nie etwas anders gewesen erhoben sich alle in Blitzeseile vom Tisch um mit Verbitterung festzustellen, dass die ihnen unterstellten Mannen nicht ansatzweise in der Nähe der Beute stationiert waren. Ruhiger als der Rest stand Faust auf - oder er zwang eher seinen versoffenen Leib von der Bank. Er gluckste und rülpste, als er seine doch sehr nahen Mannen in die Schlacht treiben wollte. Just in diesem Moment zeigte der Puma der Asse keine Anstalten, sich erlegen zu lassen. Faust sackte zurück auf seinen Platz in Frustration darüber, überhaupt aufgestanden zu sein. Gierig trank er weiter und dachte nicht mehr über die Sache nach.
Nach einiger Zeit klopfte ihm der schlaue Obscuritas auf die Schulter und berichtete, dass die Mannen des Puma beim Plündern von wertlosem Dreck ertappt hatte und ziemlich genau wisse, wann sie wiederkehrten. Kein Wunsch nach Zaudern in dieser Welt konnte Faust jetzt noch aufhalten, das Lager des Puma auszuräumen.
Als es Zeit für die Schlacht wurde, erblickten Faust und seine Schildmaiden Toronto, Fighter, Marvin und Obscuritas plötzlich eine sehr viel größere Streitmacht, als die, mit der sie rechneten. Die Schlacht konnte trotzdem mit Erfolg geschlagen werden, doch fehlten nun 20 000 von jenem Pöbel, der nach dem Gefecht plündert.
Eilig wurden Reservestreitkräfte heranbefohlen, die jedoch nur noch ein leeres Schlachtfeld vorfanden. Der Feind hatte seine Wunden geleckt und mit allem, was er noch konnte, gestohlen.
Die Moral von der Geschicht': ein Ass, das schlägt zwei Könige nicht.
post scriptum: Vielen Dank an die treueste und beständigste Allianz, die es jemals gab. Nur durch euch machen solche Aktionen dermaßen viel Spaß!