ErkeT
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02/05/2023 14:39
In den letzten Tagen herrschte Stillstand in der Werft und auch auf dem gesamten Gelände. Selbst die Werftbar hatte geschlossen,
da man Zwangsurlaub verordnet hatte. Die Leitung hatte diese Maßnahme beschlossen und Urlaub über das verlängerte Wochenende gemacht.
Man befürchtete, dass während der Abwesenheit des Leitstellenpersonals der Einfluss der Werftbar überhand nehmen könnte und wollte es nicht riskieren
dass unbeaufsichtigte Ausflüge die Integrität der Abteilungen untergraben und zu allzu riskanten Übersprungshandlungen führt.
Die Kommandeure der Abteilungen waren von dieser Zwangspause überhaupt nicht angetan. Auf Flüge konnte man ja eine Weile verzichten aber die
geschlossene Theke mit ihren austrocknenden Zapfhähnen glich schon bei der bildhaften Vorstellung einem Martyrium.
Man hatte bereits Melder am Haupteingang der Spionageabteilung abgestellt, die jede Wiederaufnahme der Arbeit unmittelbar berichten sollten.
Wurde dort wieder gearbeitet, so würde auch die Bar wieder öffnen. Man wusste, dass die Leitung keinesfalls Aufträge erteilte, ohne vorher den "Pausenraum" inklusive Zugang zu flüssiger Moral wieder zu öffnen.
Als es dann endlich soweit war und einer der Melder aufgeregt zurückeilte um über Licht in den Nerd-Räumlichkeiten zu berichten, hatte sich die Abteilungsleitung der Schlachtkreuzerstaffel den weitsichtigsten Plan zurechtgelegt. Ihr Kommandeur schickte eine Bestellung an die Werftbar
und binnen Weniger Stunden hatte man sämtliche Schiffe mit einem ansehnlichen Vorrat an Getränken bestückt.
Man hatte irgendwie ein Gefühl, dass am ersten Arbeitstag ein größerer Auftrag aufkommen könnte, da die Nerds in der Spionageabteilung
nach ein paar Ruhetagen sicherlich derartige Entzugserscheinungen aufgebaut haben würden, dass sie sicherlich effizienter nach Räumungsobjekten
suchen würden. In diesem Fall musste man schnell entscheiden: Flug oder Bar... besser aber Flug mit wichtigstem Gut der Bar!
Das Gefühl sollte sich binnen Minuten bewahrheiten. Während in den anderen Abteilungen das Hauptziel des ersten Arbeitstages erwartungsgemäß
das Erreichen des Stammtisches war, machte man es sich in den bereits gestarteten Schlachtkreuzern mit Dosen und Flaschen gemütlich und genoss den ersten Ausflug seit Tagen.
Die mitgereisten Pathfinder dienten hierbei als Pendelversorger zwischen den Schlachtkreuzern und den nachziehenden Schrottverwerterschiffen, denn als diese von dem Auftrag erfuhren, wollten sie eine Beteiligung für ihren Verzicht auf pünktliche Einnahme des Stammtisches. Einige der Pathfinderpiloten kamen allerdings mit den Manövern die durch das regelmäßig notwendige Einholen der Schlachtkreuzer erforderlich waren nicht sonderlich gut zurecht und schlossen gerade in dem Moment auf, als man bereits vor Ort auf die ersten treibenden Schiffe stieß. Vom plötzlichen Auftauchen der mobilen Hindernisse überrascht, kam es zu einigen Kollisionen und Sachschäden in den Reihen der Pathfinderstaffel. Man vereinbarte hinsichtlich des Sonderauftrages allerdings Stillschweigen zu diesem Sachverhalt um keine Konsequenzen bezüglich kommender Stammtischbesuche befürchten zu müssen.
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da man Zwangsurlaub verordnet hatte. Die Leitung hatte diese Maßnahme beschlossen und Urlaub über das verlängerte Wochenende gemacht.
Man befürchtete, dass während der Abwesenheit des Leitstellenpersonals der Einfluss der Werftbar überhand nehmen könnte und wollte es nicht riskieren
dass unbeaufsichtigte Ausflüge die Integrität der Abteilungen untergraben und zu allzu riskanten Übersprungshandlungen führt.
Die Kommandeure der Abteilungen waren von dieser Zwangspause überhaupt nicht angetan. Auf Flüge konnte man ja eine Weile verzichten aber die
geschlossene Theke mit ihren austrocknenden Zapfhähnen glich schon bei der bildhaften Vorstellung einem Martyrium.
Man hatte bereits Melder am Haupteingang der Spionageabteilung abgestellt, die jede Wiederaufnahme der Arbeit unmittelbar berichten sollten.
Wurde dort wieder gearbeitet, so würde auch die Bar wieder öffnen. Man wusste, dass die Leitung keinesfalls Aufträge erteilte, ohne vorher den "Pausenraum" inklusive Zugang zu flüssiger Moral wieder zu öffnen.
Als es dann endlich soweit war und einer der Melder aufgeregt zurückeilte um über Licht in den Nerd-Räumlichkeiten zu berichten, hatte sich die Abteilungsleitung der Schlachtkreuzerstaffel den weitsichtigsten Plan zurechtgelegt. Ihr Kommandeur schickte eine Bestellung an die Werftbar
und binnen Weniger Stunden hatte man sämtliche Schiffe mit einem ansehnlichen Vorrat an Getränken bestückt.
Man hatte irgendwie ein Gefühl, dass am ersten Arbeitstag ein größerer Auftrag aufkommen könnte, da die Nerds in der Spionageabteilung
nach ein paar Ruhetagen sicherlich derartige Entzugserscheinungen aufgebaut haben würden, dass sie sicherlich effizienter nach Räumungsobjekten
suchen würden. In diesem Fall musste man schnell entscheiden: Flug oder Bar... besser aber Flug mit wichtigstem Gut der Bar!
Das Gefühl sollte sich binnen Minuten bewahrheiten. Während in den anderen Abteilungen das Hauptziel des ersten Arbeitstages erwartungsgemäß
das Erreichen des Stammtisches war, machte man es sich in den bereits gestarteten Schlachtkreuzern mit Dosen und Flaschen gemütlich und genoss den ersten Ausflug seit Tagen.
Die mitgereisten Pathfinder dienten hierbei als Pendelversorger zwischen den Schlachtkreuzern und den nachziehenden Schrottverwerterschiffen, denn als diese von dem Auftrag erfuhren, wollten sie eine Beteiligung für ihren Verzicht auf pünktliche Einnahme des Stammtisches. Einige der Pathfinderpiloten kamen allerdings mit den Manövern die durch das regelmäßig notwendige Einholen der Schlachtkreuzer erforderlich waren nicht sonderlich gut zurecht und schlossen gerade in dem Moment auf, als man bereits vor Ort auf die ersten treibenden Schiffe stieß. Vom plötzlichen Auftauchen der mobilen Hindernisse überrascht, kam es zu einigen Kollisionen und Sachschäden in den Reihen der Pathfinderstaffel. Man vereinbarte hinsichtlich des Sonderauftrages allerdings Stillschweigen zu diesem Sachverhalt um keine Konsequenzen bezüglich kommender Stammtischbesuche befürchten zu müssen.