ErkeT
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25.05.2023 12:16
Es herrschte helle Aufregung in den Hangars und auf den Startbahnen
Grund hierfür war ein umfassendes Flottenmanöver in Form eines gemeinsamen Ausfluges aller Abteilungen.
Seit Tagen hatte man daher bereits begonnen, die Schiffe zu warten und mit Flüssigrationen für die Besatzungen zu beladen.
Das Werftbarpersonal musste daher Überstunden anhäufen, um mit Versorgungsflügen ausreichend Getränke von diversen
Planeten heranzuschaffen, da das hauseigene Getränkelager schon mit Bestellungen der ersten Abteilungen leergeräumt wurde.
Mit Abschluss der Vorbereitungsmaßnahmen startete der Konvoi dann auch behäbig in die Weiten des Raumes.
Zu beginn noch diszipliniert, entspannte man sich allerdings spätestens zu dem Zeitpunkt, als alle Schiffe den
Orbit verlassen hatten und der Autopilot übernehmen konnte. Danach glich die Ausfahrt eher einer mobilen Verlängerung
der Werftbar.
Die Nerds in der Spionageabteilung hatten derweil den Auftrag, die Kolonne mit Drohnen zu begleiten und nach Hindernissen
zu spähen. Der Abteilungsleiter kannte solche Großausflüge schon und wusste auch, wie es auf den Schiffen zuging.
Er wollte daher kein Risiko eingehen, dass Schiffe unnützerweise verloren gehen.
Seine Besorgnis bewahrheitete sich insofern, dass einer der Nerds einen Planeten ausgekundschaftet hatte, welcher auf direktem
Kurs der Ausflugsgesellschaft lag und mit einer überaus stattlichen Anzahl an Selbstschussanlagen ausgestattet war. Diese waren bekanntlich
äußerst empfindlich und reagierten bereits, wenn der Orbit tangiert würde. Eilig versuchte man, das Kommandoschiff zu benachrichtigen...
ein aussichtsloses Unterfangen, da auch dort die Stimmung bereits weit vorangeschritten war und scheinbar niemand mehr die Konsolen überwachte.
Der eilig beschlossene Notfallplan bestand darin, einige Interplanetarraketen abzufeuern, die schnell genug waren, die Partygesellschaft zu überholen
und wenigstens einige der dickeren Anlagen noch auszuschalten, bevor die Stimmung vollends verdorben wird.
...derweil wunderte man sich zwar auf den Schiffen kurz über die Geschosse, die nahe der Schiffe vorbeischossen, freute sich allerdings schnell auch darüber,
in der Annahme, es sei ein zynischer Gruß der auf dem Planeten verbliebenen, denen man die Bar leer gekauft hatte.
Einige Minuten später, mit eintreffen der ersten Geschosse von einem Planeten, den man gerade passierte, war man dann doch nicht mehr amüsiert und die
Zerstörerabteilung war die erste, die Macht ihrer massigen Schiffe intuitiv zum Angriff übergingen. In dem entstandenen Gewirr aus Schiffen kam es allerdings
zu ein paar Verlusten, sei es durch Kollisionen untereinander oder übermütiger Kreuzerpiloten, die zu nah an den Anlagen vorbeifliegen wollten.
Die auch mitfliegenden Schrottverwerter konnten hier allerdings ganze Arbeit leisten, indem sie Besatzungen, der beschädigten Schiffe mit samt deren Schiffen
aufsammeln konnten und es nicht erst zu Wartezeiten kam.
Alles in allem war es zwar eine kostspielige Aktion aber man bediente sich der örtlichen Bestände als Aufwandsentschädigung.
Hovedkommentar
Grund hierfür war ein umfassendes Flottenmanöver in Form eines gemeinsamen Ausfluges aller Abteilungen.
Seit Tagen hatte man daher bereits begonnen, die Schiffe zu warten und mit Flüssigrationen für die Besatzungen zu beladen.
Das Werftbarpersonal musste daher Überstunden anhäufen, um mit Versorgungsflügen ausreichend Getränke von diversen
Planeten heranzuschaffen, da das hauseigene Getränkelager schon mit Bestellungen der ersten Abteilungen leergeräumt wurde.
Mit Abschluss der Vorbereitungsmaßnahmen startete der Konvoi dann auch behäbig in die Weiten des Raumes.
Zu beginn noch diszipliniert, entspannte man sich allerdings spätestens zu dem Zeitpunkt, als alle Schiffe den
Orbit verlassen hatten und der Autopilot übernehmen konnte. Danach glich die Ausfahrt eher einer mobilen Verlängerung
der Werftbar.
Die Nerds in der Spionageabteilung hatten derweil den Auftrag, die Kolonne mit Drohnen zu begleiten und nach Hindernissen
zu spähen. Der Abteilungsleiter kannte solche Großausflüge schon und wusste auch, wie es auf den Schiffen zuging.
Er wollte daher kein Risiko eingehen, dass Schiffe unnützerweise verloren gehen.
Seine Besorgnis bewahrheitete sich insofern, dass einer der Nerds einen Planeten ausgekundschaftet hatte, welcher auf direktem
Kurs der Ausflugsgesellschaft lag und mit einer überaus stattlichen Anzahl an Selbstschussanlagen ausgestattet war. Diese waren bekanntlich
äußerst empfindlich und reagierten bereits, wenn der Orbit tangiert würde. Eilig versuchte man, das Kommandoschiff zu benachrichtigen...
ein aussichtsloses Unterfangen, da auch dort die Stimmung bereits weit vorangeschritten war und scheinbar niemand mehr die Konsolen überwachte.
Der eilig beschlossene Notfallplan bestand darin, einige Interplanetarraketen abzufeuern, die schnell genug waren, die Partygesellschaft zu überholen
und wenigstens einige der dickeren Anlagen noch auszuschalten, bevor die Stimmung vollends verdorben wird.
...derweil wunderte man sich zwar auf den Schiffen kurz über die Geschosse, die nahe der Schiffe vorbeischossen, freute sich allerdings schnell auch darüber,
in der Annahme, es sei ein zynischer Gruß der auf dem Planeten verbliebenen, denen man die Bar leer gekauft hatte.
Einige Minuten später, mit eintreffen der ersten Geschosse von einem Planeten, den man gerade passierte, war man dann doch nicht mehr amüsiert und die
Zerstörerabteilung war die erste, die Macht ihrer massigen Schiffe intuitiv zum Angriff übergingen. In dem entstandenen Gewirr aus Schiffen kam es allerdings
zu ein paar Verlusten, sei es durch Kollisionen untereinander oder übermütiger Kreuzerpiloten, die zu nah an den Anlagen vorbeifliegen wollten.
Die auch mitfliegenden Schrottverwerter konnten hier allerdings ganze Arbeit leisten, indem sie Besatzungen, der beschädigten Schiffe mit samt deren Schiffen
aufsammeln konnten und es nicht erst zu Wartezeiten kam.
Alles in allem war es zwar eine kostspielige Aktion aber man bediente sich der örtlichen Bestände als Aufwandsentschädigung.